In Glücksgefühlen baden
Er ist ein Phänomen. Seine fröhlich bunten Schlagerpartys locken Zehntausende Fans an. Zugleich beweist er sich bei seinen Ausflügen in andere Genres als musikalisches Chamäleon mit bemerkenswertem Gespür für Qualität und Authentizität. Wir hatten das Vergnügen, mit Dieter Thomas Kuhn zu sprechen.
Es riecht nach Benzin und Motoröl, zwischen ein paar „Mopeds“ steht ein altes Sofa, dazu ein paar Stühle und ein einfacher Tisch. Kein Hochglanz, nichts Gestelztes. Hier, so hat man den Eindruck, fühlt sich DTK, wie ihn viele nennen, mindestens ebenso wohl wie auf der großen Bühne – mit Föhnwelle, Brusthaartoupet und Glitzerklamotten. „Wir können gerne hierbleiben, wenn das für euch okay ist, sonst gehen wir rüber zu mir ins Büro.“
Es ist okay für uns. Also bleiben wir in seiner Werkstatt und reden. Über seine Kindheit und Jugend auf Waldhäuser Ost (WHO) in Tübingen. „Damals gab’s dort noch wesentlich weniger Häuser als heute. Wir hatten riesig Platz zum Spielen, zum Teil standen da jahrelang alte Bagger und andere Baumaschinen rum. Das war toll.“
Mit 13, 14 Jahren gründet Thomas Kuhn – der Dieter kommt erst später dazu – seine erste Band. „Ich hab Gitarre gelernt, weil ich singen wollte, und war begeistert von Steely Dan, Barbra Streisand und der kanadischen Rockband Rush.“ Auch Songs von Cat Stevens und Neill Young gehören zu seinen Favoriten.
Das gesamte Gespräch gibt es in unserer Sommerausgabe zu lesen.
(Foto: Horst Haas)